Historie

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Die Wurzeln der heutigen Gaststätte "Stadt Zwenkau" sind offensichtlich in der Pegauer Str. 26 nahe der Einmündung der Talgasse zu suchen. Hier betrieb Bäckermeister Gustav Spörl im Hof des Grundstücks seit 1890 seine Bäckerei.

Um 1920 erfolgte der Neubau des Hauses Lomlerstr. 11, welches heute die Gaststätte "Stadt Zwenkau" beherbergt.
Obwohl die Gaststätte offensichtlich in der Ebertstraße liegt, schickt uns das aktuelle Telefonbuch noch immer in die Lomlerstraße. Ein Blick ins Jahr 1920 löst das Rätsel, denn Gustav Spörl errichtete seine "Konditorei und Kaffehaus" an der Ecke zur damaligen Albertstraße, heute Lomlerstraße.

Frühestens Mitte 1930 übernahm sein Sohn Walter Spörl Cafe und Konditorei, der allerdings bereits 1926 als Bäckermeister erwähnt wurde. Bild
Die nach 1945 eigenständige Bäckerei des Hauses übernahm Bäckermeister Frank Behrend 1979 von seinem Vorgänger Geissler und feierte 2009 sein 30jähriges Betriebsjubiläum.
Ins "Cafe Spörl" ging man früher gerne zu Konzerten und Tanzveranstaltungen und Vereine nutzten das Vereinszimmer.
Walter Spörl wurde 1945 enteignet.
Nun diente der Vereinsraum als einer von elf "Not-Schulräumen" in Zwenkau, da die Volksschule (wie auch das benachbarte Rathaus) am 17.04.1945 durch Artilleriebeschuss der US-Armee zerstört worden war.
Von 1968 bis 1979 betrieben Karl und Ruth Jung als Gastwirte die Räume wieder als Gaststätte.
Nach 1979 war in den Gasträumen der Veteranenclub Zwenkau untergebracht. Später kurzzeitig eine Verkaufsstelle der "HO Technik".
Manfred und hannelore During eröffneten im November 1986 als "Kommissionsgastwirte der HO" die neu renovierte Gaststätte mit dem heutigen Namen "Stadt Zwenkau".
Im Jahr 1990 erfolgte die Rückübertragung des 1945 enteigneten Besitzes an den in Bogota / Kolumbien lebenden Sohn der Familie Spörl, der das Haus später an Familie Clemenz verkaufte.
Ab Oktober 1996 betrieb Uwe Kupferthaler das Restaurant. Ab 2002 Cathleen Schubert
Seit Oktober 2008 bewirtschaftet wieder Uwe Kupferthaler die Gaststätte "Stadt Zwenkau". Er versucht seiner bodenständigen Küche ein lokales Kolorit zu geben.